Parrot

Drohnen und der Valentinstag

Das Blumenbüro Holland hat vorgelegt. Die Cupidrohne liefert zum Valentinstag Rosen. Ganz nebenher ist es auch eine passable Werbung.
Aber warum das Feld nur den Blumenlieferanten überlassen dachten sich Parrot und DJI. Ein kurzes Video macht dann auch auf die entsprechenden Produkte der Firmen aufmerksam. DJI schickte einen DJI Phantom ins Rennen, bei Parrot wurde die bodengestützte Variante mit dem Parrot Jumping in Szene gesetzt. Die Cupidrohne überzeugt schlussendlich aber doch.
Wer aktiver werden will, nimmt lädt sein Herzchen zum Fliegen ein. Die #DronehartChallenge in den sozialen Netzwerken nimmt Fotos entgegen.

SDK für Parrot Bebop

Am 28. November veröffentlichte Parrot das ARDroneSDK3 zur Verwendung mit Jumping Sumo, Rolling Spider der kürzlich vorgestellten Bebop Drohne und dem Skycontroller.

Das SDK versetzt Entwickler in die Lage auf Basis der Drohnensoftware eigene Anwendungen zu erstellen. Als Beispiele nennt Parrot

  • den Abruf von Videos,
  • die Programmierung von Flugplänen,
  • Steuerung mit neuen Geräten,
  • neue Apps für 3D-Mapping oder wissenschaftliche Zwecke.

Parrot bittet darum, neue Enwicklungen auf Github zu teilen.

Auch für die bekannte AR.Drone gab es ein SDK. Was damit möglich war, zeigt das Video.

Drohne erweitert Welt

Ist man in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, können Drohnen helfen die Welt größer zu machen. Stuart Turner, seit 10 Jahren wegen einer Wirbelsäulenerkrankung, an den Rollstuhl gefesselt entwickelte zusammen mit Wissenschaftlern der Brown University, Rhode Island, ein System aus Software und Drohne. Die Parrot AR-Drohne kann aus der Ferne wie ein Telepräsenzroboter gesteuert werden und zeigt über eine VR-Brille das Kamerabild dem Piloten (FPV). Für sportliches FPV-Racing ist das ein alter Hut, für die Tourismusbranche oder eben auch um Menschen wir Stuart Turner die Möglichkeit geben, die Welt zu entdecken könnte die Entwicklung einen großen Schritt nach vorne bedeuten.

Ein Video von Wired UK zeigt Stuart Turner bei einer Erklärung und Demonstration.

eBee gegen Steuerhinterziehung

eBee ist eine Mappingdrohne von senseFly (gehört zu Parrot). Mit dem Starrflügler erkunden argentinische Steuerbehörden in der Provinz Buenos Aires (Programm MESI – Monitoreo Estratégico Satelital Integrado) Schwarzbauten, Luxusvillen, Pools und so weiter. Inzwischen wurden mehr als 100000 Eigentümer ermittelt, die steuerlich nicht erfasst waren oder falsche Angaben machten. Im Laufe der Jahre wurde eine Fläche von 14.000 km² (etwa so groß wie Schleswig-Holstein) beflogen. Die Provinz ist jedoch 307.000 km² groß.

Die Provinz Buenos Aires bei Openstreetmap.

Parrot Bebop Drohne – erste Videos aus der Realität

Die ersten Youtuber haben die neu erhältliche Parrot Bebop Drohne ausprobiert. Parrot stellt in seinem Blog eine ganze Reihe der ersten Videos aus aller Welt vor.

Die Bildqualität scheint gut zu sein – soweit man das bei Youtube beurteilen kann – nimmt aber bei schnellen Bewegungen ab. Besonders die Videostabilisierung wird gelobt. Die Steuerung der Parrot Bebop mit dem Smartphone ist scheinbar nicht empfehlenswert, aber machbar. Eine Investition in die Drohne mit Skycontroller sollte sich lohnen, schon wegen der dadurch höheren Reichweite der Steuerung.

Hier mal ein Beitrag aus Deutschland zum Thema. Die Bildqualität soll in der Realität besser sein als im Youtube-Upload.

Ein gutes Beispiel für die Stabilisierung des Videobildes.