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dronesforgood

Drohne gegen Waldsterben

Mit Drohnen will BioCarbon Engineering – eine britische Non-Profit-Organisation – Bäume aussähen. Die Idee dazu wurde bereits beim Dronesforgood-Wettbewerb der Vereinigten Arabischen Emirate vorgestellt.
Im ersten Schritt überfliegt die Drohne das Zielgebiet und fertigt eine 3D-Karte des Terrains an. Mit dieser Karte kann die Route für den eigentlichen Pflanzvorgang festgelegt werden. An den Stellen an denen zukünftig ein Baum stehen soll, wird der Samen in einer Nährstoffkapsel auf den Boden fallen gelassen oder per Druckluft geschossen.

Mit der Methode sollen mehr als 3000 Bäume pro Tag gepflanzt werden können. Das Verfahren ist damit wesentlich schneller und preiswerter als Handarbeit oder Massenaussaat aus dem Flugzeug. Da Abholzung und Waldsterben weltweit enorme Ausmaße angenommen haben sind Ideen zur schnellen Aufforstung gefragt. Noch ist die Idee nicht von den Finanzpartnern abgesegnet und die Samen sind nicht gegen Verbiss durch Tieren geschützt

Eine kurze Vorstellung des Projektes im Rahmen des „UAE Drones for Good-Wettbewerbs“.

 

Im Youtube-Kanal von Matthew Ritchie ist der Vorgang in weiteren Bildern dargestellt.

Drohnen schützen Wildtiere

Drohnen sind bei Tieren eher weniger beliebt. Da holt schon mal ein Affe oder Falke die sirrenden Ungeheuer vom Himmel.
Andererseits können mit Hilfe von Drohnen auch Tiere geschützt oder gerettet werden. Im Sommer wenn sich Wildschweine oder Rehe in Feldern aufhalten und ihren Nachwuchs im Schutz der hohen Pflanzen aufziehen, droht mit der Ernte Gefahr. Die großen Erntemaschinen vertreiben die Tiere aus ihrem Schutz. Das freut den Jäger, der dann am Rand der Ernte den flüchtenden Tieren auflauert.
Doch auch die Tierfamilien, die von den Jägern nicht erlegt werden um den Nachwuchs zu schützen, müssen bangen. Oft können die Jungtiere nicht vor den Mähdreschern fliehen und werden deren Opfer. Damit ist keinem gedient. Die Tierfamilien gehen zu Grunde und die Erntemaschinen erleiden Schaden.

Hier helfen Drohnen, wie eine Lösung von droneexpert.nl zeigt. Ein modifizierter Phantom-Vision+-Quadrokopter zeigt – ausgerüstet mit Flir Tau2-Infrarotkamera – dem Piloten versteckte Wärmequellen. So können im Feld versteckte Tiere leicht gefunden werden. Entsprechend lassen sich die Tiere vor der Ernte entdecken und schützen.

Verfügbar sind verschiedene Kamerasetups mit Bildwinkeln zwischen 90°x69° und 17°x30°. Die Auflösung der Bilder liegt zwischen 640×512 und 324×256 Pixeln. Die technischen Daten der Drohne entsprechen denen des Phantom Vision+.

Werbedrohne Advatar

Die Idee, mit Drohnen Werbung zu fliegen, ist nicht neu. 2014 gab es hier einen Beitrag über Raj Singh und seine Werbefirma DroneCast. Die Flotte bestand damals aus Koptern von DJI.

Innerhalb einer Indiegogokampagne der Firma Hoovy soll nun der speziell für die fliegende Werbung konzipierte Oktokopter Advatar finanziert werden.
An einem unter der Drohne befestigten Rahmen kann ein 1×4 Meter-Werbebanner getragen werden. Über die technischen Daten der Drohne ist wenig zu erfahren. Für 15 Minuten Flugzeit reicht eine Akkuladung, für Nachteinsätze gibt es eine LED-Bannerbeleuchtung.
Das Geschäftsmodell funktioniert etwa so: Die Werbedrohne Advatar soll an Interessenten verkauft werden, die auch von der Firma vermittelte Werbeaufträge ausführen. $ 15.000 USD soll eine Drohne später kosten, im Rahmen der Kampagne ist man mit $ 10.000 USD dabei.

Giraffen im Ol Pejeta Conservancy

Einem alten Witz zufolge, ist die Giraffe die höchste Form des Lebens. Mit Drohnen versucht jetzt die menschliche Spezies den Giraffen den Rang abzulaufen. Ob das gelingt?
Im Ol Pejeta Conservancy betreibt eine Non-Profit-Organisation ein Wildtier-Reservat. Ein Quadrokopter zeigt Giraffen im Ol Pejeta Conservanc aus der luftigen Perspektive. 2013 wurden durch eine Kickstarterkampagne Gelder für reichweitenstarke Überwachungsdrohnen beschafft. Drohnen gibt es hier aber nicht zum Spaß, sondern um die seltenen Tiere – u.a. nördliche Breitmaulnashörner- vor Wilderern zu schützen. Wegen der unklaren Gesetzeslage in Kenia ist eine Nutzung ziemlich schwierig. Vor einem Jahr wurde der Einsatz der Flieger im Ol Pejeta Wildlife Conservancy verboten.

Ol Pejeta Conservancy liegt inmitten Kenias, fast am Äquator.

Wasserschlürfende Drohne

Die Firma PrecisionHawk stellte vor einiger Zeit ein System vor mit dem Wasserproben automatisiert mit Hilfe einer Drohne gesammelt werden. Ein anderes System entwickelt die University of Nebraska-Lincoln im Nimbus-Lab. Das Konzept basiert auf einem AscTec-Firefly Quadrokopter, der mit Pumpen ausgestattet, an die Messstellen fliegt und Wasserproben aufsaugt. Untersuchungen von Gewässern können somit sehr viel schneller und auch automatisiert erfolgen. Trägt die wasserschlürfende Drohne mehrere Wasserbehälter, lassen sich unterschiedliche  Messpunkte während eines Einsatzes erfassen. Die Forschungen werden mit fast einer Million USD vom US-Landwirtschaftsministerium unterstützt.