Hendo Hoverboard bei Kickstarter

Auf den ersten Blick sah das Hoverboard aus wie ein Multikopter im Skateboardformat. Erst die Kickstarterkampagne klärt, dass Brett durch ein Magnetfeld getragen wird. Somit ist ein Einsatz nur auf metallischen nichtferromagnetischen Untergründen möglich. Der Normalbürger wird sich vielleicht für die Whitebox+ oder das Entwicklerkit interessieren. An ihr kann man die Technologie studieren und Anwendungen ersinnen. Das Hoverboard selbst gibt es für einen Beitrag von 10000$. Um ein Hoverbike kümmern sich derweil andere.

Fire Show Reno

In Reno/ Nevada fand vom 20. bis 23. Oktober die Fire Show Reno statt. Ungeachtet der Tatsache, das die Verwendung von Drohnen in den USA noch nicht vollständig geklärt ist, zeigen verschiedene Aussteller ihre Neuigkeiten.

Kolotv.com hat dazu einen Beitrag veröffentlicht.

Das Reno Sparks Convention Center bei Openstreetmap

BionicBird auf Indiegogo

Einen flatternden Vogel haben französische Entwickler auf Indiegogo gebracht. Der Vogel – eine Konstruktion die sich an der Natur orientiert (Bionic) – wiegt 10 Gramm und verbraucht weniger als 1 Watt. Der Strom kommt aus einem Lithium-Polymer-Akku. Der LiPo-Akku ist in etwa einer viertel Stunde aufgeladen. Das Ladegerät hat eine Ei-Form und wiegt ca. 9 Gramm.

Gesteuert wird vorerst mittels einer iPhone-App, die Reichweite ist mit etwa 100 Metern angegeben und eine Akkuladung hält bis zu 10 Minuten. Eine Androidapp wird später folgen.

Bis Weihnachten werden die ersten Bionic Birds geliefert, sollte die Indiegogo-Kampagne erfolgreich sein. Der frühe Vogel – eine Aktion für die ersten Besteller – war für 80$ zu haben ist aber schon zwei Tage nach dem Start ausverkauft. Später kostet der bionische Vogel 149$.

Bis Winter 2016 soll der Vogel mit einer Kamera ausgerüstet sein.

Die Funktionsweise ist auch erklärt. Der Motor soll 55000 Umdrehungen pro Minute schaffen, muss aber dafür gekühlt werden.

Pinnacle Peak gegen DJI F550

Morgenstimmung (Edvard Grieg) am Pinnacle Peak (Utah).
Die neue GoPro Hero4 + Gimbal am DJI F550 ist montiert und los geht es. Schöne Bilder – bis der Funkkontakt abreißt und der Operator des Hexakopters die Return-To-Home-Funktion startet. Dummerweise steht da noch ein Felsen im Weg.

Die nächste Generation von DJI soll sinnvollerweise eine Kollisionserkennung bekommen. Die Elektronik hat alles überstanden, die Linse der Kamera und natürlich die Kopterarme und Propeller erlitten Schäden.

Via Every Angle Films

Der Pinnacle Peak bei Openstreetmap.

Anura bei Kickstarter

Ursprünglich schon für den 15. Oktober angekündigt, wurde jetzt die Finanzierung für die Anura-Drohne bei Kickstarter begonnen. Für den kleinen Taschenflieger werden 100000 USD benötigt. Bereits im September 2014 wurde der 3D-Pocketcopter erfolgreich auf diese Weise finanziert.

Die zusammenklappbare Drohne von AeriCam soll nicht größer als ein iPhone 6 werden und jederzeit mitgenommen werden können (115 Gramm). Beteiligt man sich an der Kampagne, ist Anura für 195$ zu bekommen.

Mit einem Smartphone lässt sich der Mini-Quadrokopter über WiFi steuern (Reichweite ca. 30 m) . Sofern der Akku – per USB – aufgeladen ist, reicht es, die Arme mit den Propellern ausklappen und loszufliegen. Bis zu 15 Minuten Flugzeit werden angepeilt, dabei lassen sich 40 km/h und eine Flughöhe von 25 m erreichen. An Bord ist eine kleine FPV-Kamera (340x288pixel), deren Bild live auf dem Smartphone dargestellt wird. Im Video ist auch die Verwendung als Babyphone dargestellt. Wenn bei der Kickstarterkampagne mehr als 1000 Geräte bestellt werden, soll die Drohne weitere Features, wie Autostart, Autolandung, Autofollow und Return to home erhalten. Zumindest für die letzten beiden Funktionen wird ein eingebautes GPS benötigt.