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Natur

Drohne gegen Waldsterben

Mit Drohnen will BioCarbon Engineering – eine britische Non-Profit-Organisation – Bäume aussähen. Die Idee dazu wurde bereits beim Dronesforgood-Wettbewerb der Vereinigten Arabischen Emirate vorgestellt.
Im ersten Schritt überfliegt die Drohne das Zielgebiet und fertigt eine 3D-Karte des Terrains an. Mit dieser Karte kann die Route für den eigentlichen Pflanzvorgang festgelegt werden. An den Stellen an denen zukünftig ein Baum stehen soll, wird der Samen in einer Nährstoffkapsel auf den Boden fallen gelassen oder per Druckluft geschossen.

Mit der Methode sollen mehr als 3000 Bäume pro Tag gepflanzt werden können. Das Verfahren ist damit wesentlich schneller und preiswerter als Handarbeit oder Massenaussaat aus dem Flugzeug. Da Abholzung und Waldsterben weltweit enorme Ausmaße angenommen haben sind Ideen zur schnellen Aufforstung gefragt. Noch ist die Idee nicht von den Finanzpartnern abgesegnet und die Samen sind nicht gegen Verbiss durch Tieren geschützt

Eine kurze Vorstellung des Projektes im Rahmen des „UAE Drones for Good-Wettbewerbs“.

 

Im Youtube-Kanal von Matthew Ritchie ist der Vorgang in weiteren Bildern dargestellt.

New York City Drone Film Festival

Anfang März 2016 findet das zweite New York City Drone Film Festival statt.
Bereits seit August können Beiträge eingereicht werden, Bewerbungsschluss ist der 19. Dezember.Hinter dem Wettbewerb steht der Wille des Gründers Randy Scott Slavin, Drohnen als Mittel der Kunst zu verstehen.

Wie auch in diesem Jahr dürfen die Filme nicht länger als 5 Minuten sein, davon muss die Hälfte des Materials aus der Drohnenperspektive aufgenommen sein.


Das Gewinnervideo aus dem Jahr 2015 in der Kategorie Dronie.

Graffiti-Straße in Pennsylvania

Nur noch 10 Einwohner hat die Gemeinde Centralia in Pennsylvania (USA). In den Hochzeiten des dortigen Bergbaus waren es auch schon mehr als 2000 Bewohner. Das Gebiet war für seine Kohlevorkommen bekannt. 1962 als die Stadt beschloß eine Mülldeponie mittels eines gezielten Feuers aufzuräumen, entzündete sich vermutlich eine Kohleader und brennt seit dem unter der Stadt. In der Folge ist die Stadt praktisch unbewohnbar. In den USA gibt es noch mehr als 100 ähnlicher Kohlebrände. Dieser Brand hier soll noch genug Brennstoff für 100 bis 200 Jahre besitzen.

Etwas südlich der Stadt befindet sich das östliche Ende der Pennsylvania State Route 61. Ein Teilstück dieser Straße musste 1983 wegen des Kohlebrandes saniert werden. 1992 war eine erneute Sanierung nötig, das Geld wurde jedoch nicht bereitgestellt. Nachdem das Teilstück 1994 geschlossen wurde, entstanden auf den nun freien Flächen Unmengen von Graffitis. Eine Aufnahme mit einem Multikopter zeigt einen Überblick.
Der Film Silent Hill bezieht sich auf die inzwischen fast verlassene Gemeinde.

Das stillgelegte Teilstück der AP61 südlich des Ortes.

Fischen mit der Drohne

Der amerikanische Farmer Derek Klingenberg hat ein spezielles Verhältnis zu Tieren. Seinen Kühen spendiert er regelmäßig Blasmusik und Popcorn. Anfang des Jahres filmte er mit einem Multikopter wie sich seine Tiere in Form eines Smileys gruppieren.
Sein neuestes Drohnenvideo behandelt keine Haustiere. Diesmal muss die Phantom-Drohne als Angel agieren. Mit Pose und Haken ausgerüstet fängt er einen Fisch. Die Kommentierung bei Youtube fällt stellenweise negativ aus, so recht will man an die Funktionsweise nicht glauben. Die durch den Abwind des Kopters entstehenden Wellen fallen wohl sehr schwach aus.
Der Erste mit der Idee ist er allerdings nicht. Bereits 2013 zeigte der Actionnews-Kanal RYOT das Fangen eines Fisches ebenfalls mit einem Phantom-Quadrokopter. Dort erzeugt der Abwind auch ein glaubhaftes Wellenmuster.
Das Fischen mit Drohnenunterstützung mag man bei Angelturnieren der Bass Elite Tour übrigens nicht. Auch anderen Anglern scheint das Treiben nicht zu gefallen.

Versteckte Jäger aufspüren

Drohnen werden gerne verwendet, um sportliche Aktivitäten zu dokumentieren. So manches Urlaubsvideo dürfte in diesem Jahr mit Drohnenbildern angereichert worden sein.
An den kalifornischen Stränden etwa, lassen sich mit dem Multikopter die Leistungen beim Surfen zeigen.
Offensichtlich unterschätzen Surfer jedoch die Gefahr die unter ihnen lauert. Ein Blick von der Drohne offenbart, dass nicht weit vom Strand, mitten zwischen den Surfern Haie schwimmen, die gelegentlich auch Menschen angreifen. Das Video im Youtube-Kanal von MaxAnimal zeigt, wie dicht sich Tier und Mensch kommen. Für Drohnen mit Auto-Follow-Funktion dürfte es eine neue Aufgabe sein. Fehlt nur jemand, der das Livebild auswertet und den Surfer warnt.

 

Pismo Beach bei Openstreetmap