Open Source Remote Control – OSRC

Nach Jahren der Entwicklung stellt sich die Open-Source Fernsteuerung bei Indiegogo vor. Auf der Homepage wurde bereits Mitte Oktober die Einstellung des Projektes verkündet. Nun wird scheinbar ein crowdbasierter Finanzierungsversuch unternommen.
Das Projekt – dessen Featureliste endlos ist – besteht aus einem Grundmodell, das sich modular erweitern lässt. So gibt es verschiedene HF-Module, ein FPV-Modul, Touchdisplay (4,8″), abnehmbare Antennen, wechselbare Schulterschalter und so weiter. Mehrere Funken lassen sich verbinden. Auf diese Art lassen sich mehrere Modelle gleichzeitig steuern, auch die Steuerung eines Modells von verschiedenen Piloten ist möglich. Der Preis des Systems ist recht hoch, aber noch unter dem Preis der Premiummodelle etablierter Hersteller. Das Basispaket kostet bei der Kampagne 180 Euro, für das Advanced-Paket werden 1250 Euro aufgerufen. Die Lieferung soll im April 2015 erfolgen.

Die Begleitvideos der Kampagne sind ein wenig langatmig, an dieser Stelle ein etwas älteres Interview von FliteTest.

DJI dokumentiert Burning Man 2014

Hersteller DJI dokumentiert auf seiner Seite die Filmaufnahmen zum „Burning Man 2014“. Zum Einsatz kamen eine DJI Phantom 2 mit Zenmuse H3-3D Gimbal und dazu passend die DJI LightBridge. Verschiedene andere Aufnahmen vor und während des Festivals wurde schon veröffentlicht.

Der Aufnahmeort bei Openstreetmap

Mehr Impressionen im Zeitraffer.

Ghost-Drohne bei Indiegogo

Am 10. November wurde die Finanzierung für die Ghostdrone bei Indiegogo gestartet. Keine zwei Tage später war die 100%-Marke von $ 100.000 USD überschritten.

Der Quadrokopter fällt durch sein eigenwilliges Design auf, die Motorachsen und die Propeller zeigen nach unten. Ob das aerodynamisch Sinn macht ist in den einschlägigen Foren umstritten.
Die Drohne soll nur mit dem Smartphone gesteuert und flugfertig geliefert werden. Die App bekommt Funktionsbuttons für die wesentlichen Flugmanöver (Start, Landung etc.) und bietet im Advanced Mode manuelle Steuerungsmöglichkeiten. 30 Minuten Flugzeit im Umkreis von 1000 Metern werden versprochen. Für die Reichweite benötigt man einen Bluetooth-Extender (G-Box) der momentan nur mit Android-Phones arbeitet. Für die Drohne ohne Gimbal legt man noch $ 375 USD auf den Tisch, mit Gimbal und GoPro Hero4 Silver sind es im Rahmen der Kampagne $ 880 USD.

DJI Inspire 1 vorgestellt

Wie angekündigt stellte DJI heute (01:30 Uhr MEZ) sein neues Modell Inspire 1 / T600 vor. Wie bereits vorher bekannt wurde, verfügt der Quadrokopter über eine Konstruktion die Landegestell und Ausleger vereint. Der Inspire 1 wiegt fast 3 Kilogramm und ist 438x451x301 mm groß und damit deutlich größer als der aktuelle Phantom 2. Bei einem Preis von ca. 3.300 Euro (mit Dual-Betrieb) spielt er aber auch in einer anderen Liga als der bei Hobbypiloten beliebte kleine Bruder.

Im ATTI-Mode erreicht er eine Geschwindigkeit von fast 80 km/h, als Maximalhöhe werden 4.500 m angegeben. Ein 6S-Akku reicht für ca. 18 Minuten Flug. Es gibt zwei verschiedene Akkus mit 4.500 (570 Gramm) oder 5.700 mAh (670 Gramm).
An der Unterseite befinden sich eine Hilfskamera und Ultraschallsensoren für das Halten der Position – ohne GPS – in Innenräumen. In den technischen Daten ist keine Kollisionserkennung erwähnt.

Die neue Kamera X3 löst mit 4K (12MP) max. 40 Bilder/s auf. Alternativ kann auch in Full-HD mit bis zu 60 fps gefilmt werden. Die X3 verwendet einen Sensor von Sony, der Blickwinkel beträgt 94°, also etwa 20 mm KB. In einem der verfügbaren Bilder war eine ISO-Einstellung von 1800 zu sehen, somit sollten verwacklungsfreie Bilder – auch bei wenig Licht – machbar sein.

Die Kamera kann mittels Zenumse X3-Gimbal innerhalb von 2 Sekunden um 320° gedreht werden und lässt sich um insgesamt 125° tilten.

Die neue Fernbedienung hat eine Reichweite von 2 km, eine integrierte Lightbridge Funktion mit HDMI-Ausgang und unterstützt den 2-Operator-Betrieb.

Nimmt man alle Funktionen zusammen, ist der Kopter samt DJI LightBridge wohl sein Geld wert. Gut betuchte Hobbyisten und semiprofessionelle Videografen dürften Hauptabnehmer des Inspire sein.

Die Vorstellung des Inspire 1 im Video (ab. 26:00 min).

Der Vorstellungsort bei Openstreetmap.