Wie die Entwicklung des Airdog voran geht zeigt das neue Video des Teams. Bei vielen Details an der Drohne wurden Verbesserungen durchgeführt. Bei der Kickstarterkampagne – die im Juli 2014 endete – wurden 1,3 Mio $ eingesammelt. Benötigt wurden zunächst nur 200.000$. Der Airdog soll eine der ersten selbstfolgenden Drohnen werden. Ein anderes Projekt ist der ebenfalls über Kickstarter finanzierte Hexo+, die Nixie-Armbanddrohne oder eben Entwicklungen der etablierten Hersteller. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Geräte ausgeliefert werden.
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Sensorunit und Datalogger ArduIMU V4
Passend zum Arduino ist diese Baugruppe, deren Produktion gerade über Kickstarter läuft. ArduIMU beinhaltet einen Lichtsensor, Kompaß, Feuchtigkeitsensor, Luftdruckmesser, 3-Achs-Beschleunigungssensor, 3-Achs-Lagesensor, Ladeschaltung, 2.4GHz-Sender (ZigBee) und einen MicroSD-Kartenslot. Als Recheneinheit wird ein ATMega128 verwendet.
Das Einsatzgebiet ist groß, von einfachen Sensoraufgaben bis zur Hausautomation ist alles drin auch als Datalogger an Bord einer Drohne (Arducopter) könnte die Baugruppe Verwendung finden.
Billy, the blue beetle
Billy, the blue beetle ist keine Drohne und fotografiert erst mal auch nicht. Billy ist einfach nur lustig und per Rapid Prototyping beim Israel Institute of Technology auf dem 3D-Drucker entstanden. Gesteuert wird das Teil mit einem Arduino. Wenn das mit dem Bluetooth verbessert wird hat er gute Chancen auf den Mars. Mehr Infos gibt es bei 3dprint.com.
Die Drohne aus dem Handgelenk
Einer der Finalisten des ‚make it wearable‘-Wettbewerbs von Intel ist die Kamera des Teams Nixie. Zunächst sieht Nixie wie eine Armbandkamera aus mit der man ohne großen Aufwand Schnappschüsse machen kann. Faltet man das Armband jedoch auseinander, entsteht eine kleine Kameradrohne mit der sofort die Perspektive gewechselt werden kann, etwa für den Dronie zwischendurch. Im Prototyp wird ein Intel Edison Chip verwendet, ein kleines daumennagelgroßes Microprozessorsystem. Am 03. November werden die Gewinner des Wettbewerbs bekanntgegeben.
DHL fliegt nach Juist
Paketzusteller DHL und Drohnenbauer Microdrones haben ihre Kooperation fortgesetzt. Zwischen der Stadt Norden und der Insel Juist soll zukünftig ein Drohnenkurier (MD4-1000) verkehren und Arzneimittel befördern. Der postgelbe Quadrokopter ist mit einem tropfenförmigen Laderaum ausgerüstet. Sofern das Wetter mitspielt, soll der erste reguläre Flug Ende September stattfinden.
Damit dürfte das Vorhaben eines der ersten realisierten Projekte sein, Pakete mittels UAV zuzustellen. Rechtlich gibt es damit in den meisten Ländern Probleme. Wie die Konkurenz reagiert ist offen.
Das Einsatzgebiet bei Openstreetmap