Archiv der Kategorie: Hersteller

Drohne wiederfinden? Bluesavvy hilft

Letztens wurde hier „Screamy“ vorgestellt, ein Kickstarterprojekt mit dem man seine Drohne wiederfinden kann. Das gleiche Ziel aber einen anderen Ansatz verfolgt einen Projekt bei Indiegogo – hier heißt die Lösung ‚Bluesavvy‘ und ist für alle Arten von Gegenständen, Drohnen, aber auch Tieren und Menschen geeignet. Ein kleiner Clip wird dazu am zu überwachenden Objekt befestigt. Die Lebensdauer der Batterie wird mit einem Jahr angegeben (CR2032). Mittel iPhone, Android und webbasierter Software lässt sich das Gadget wiederfinden. Bei den Smartphones wird eine App und die vorhandene Bluetoothfunktionalität genutzt, für das Homekit kommt scheinbar ein Raspberry Pi zum Einsatz. Mit einer Community soll die Suche von Gegenständen außerhalb des eigenen Empfangsbereiches (ca. 100m) ermöglicht werden.

Formationsflieger mit Sonnenbrille

Ein witziges Projekt verfolgen die Macher von Drovionics, auch wenn der Begriff Dronie schon vergeben ist. Die Dronies, die durch das Indiegogo-Crowdfunding finanziert werden, sollen später den Formationsflug beherrschen. Die Nanodrohnen sind einfache Flieger die ohne externe Sensoren auskommen. Das erste Ziel, bei einer Finanzierungssumme von 10.000$, ist die Entwicklung der kleinen Drohne. Ab 100.000$ soll der Formationsflug realisiert werden bei größeren Summen sind weitere Entwicklungen in Aussicht gestellt.

Auf der Webseite gibt es ein lustiges Video dazu.

Screamy – Hilfeschrei für die Drohne

Ein neues Kickstarterprojekt widmet sich dem Problem verlorengegangener Drohnen.
Screamy ist eine kleine, 9 Gramm schwere Baugruppe die einige Funktionen des Kopters, z.B. die RC-Verbindung, überwacht und bei Fehlfunktion oder Ausfall ein lautes Tonsignal abgibt. Damit soll ein verlorengegangener Kopter schnell wieder aufgefunden werden. Das Tonsignal soll eine Reichweite bis zu 200 Meter haben. Die einzelnen Funktionen sind per Software (Open Source) konfigurierbar.

Bei einer Beteiligung von 5$ gibt es per Mail die Bestätigung das man ein guter Junge/ gutes Mädchen ist. Den einen Spender der 1337$ beisteuert, erwartet die persönliche Zustellung des ersten gefertigten Screamys (nur auf dem US-Festland) durch Dragon Avionics, die Vortragung eines Liedes, eine Tasse heißer Schokolade, der Abbildung auf der Dragon Avionic Seite und eine Erwähnung beim Kickoff-Flug in WIRKLICH GROSSEN BUCHSTABEN.

Taschendrohne zur Raumüberwachung

Das Unternehmen CyPhyWorks hat vor geraumer Zeit eine Drohne (EASE) für den Flug in Innenräumen entwickelt.

Basierend auf dieser Technik entwickelte das Unternehmen nun für die US Airforce einen kleinen Hexacopter EAPF (Extreme Access Pocket Flyer) zur Nutzung bei Such- und Rettungsmaßnahmen. Finanziert wird das Projekt über den Rapid Innovation Fond.
Das Gerät soll nicht mit Akkumulatoren, sondern über ein – bis zu 120 m langes – Kabel (microfilament) versorgt werden und ist damit in der Lage lange Missionen innerhalb von Gebäuden, etwa zur Suche von Sprengstoffen, Spionage-  oder Überwachungsaufgaben durchzuführen. Die Kamera die 360°-Ansichten liefern soll, sendet die hochauflösenden Bilder über das Kabel zur Basis. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Suche nach Vermissten als Ergänzung zu bodengestützten Robotern.

Die ursprüngliche Entwicklung: Extreme Access System for Entry (EASE) im Video.

Quelle: arstechnica.com

 

Aufblasbare Drohne aus China

Auf der Tianjin International UAV & Model Exhibition 2014, einer chinesischen Luftfahrtmesse wurde eine aufblasbare Drohne vorgestellt. Das Flugzeug kann mit Luft aber auch leichten Gasen (z.B Helium) gefüllt werden. Zum Transport wird es in einem Koffer verstaut. Mit einem elektrischen Propellerantrieb erreicht es etwa 20 km/h und eine Flughöhe von 3000 Metern. Durch die Konstruktion aus weichen Materialien steht die Konstruktion vermutlich auch den einen oder anderen Absturz durch. 25kg, etwa für Fototechnik, lassen sich transportieren. Entwickelt wurde die Drohne, die in verschiedenen Ausführungen zwischen 2,5m (SF-1) und 4,3m (SF-3) Spannweite erreicht, von einem pensionierten Beamten. In einem Video der Dailymail ist der Flieger in Aktion zu sehen. Die Reifenfirma Goodyear stellte 1955 ein „aufblasbares“ Flugzeug Inflatoplane vor. Dem Produkt war jedoch kein Erfolg vergönnt.