Neue Drohnenkoalition im Pressesektor

Um den Einsatz von Multikoptern, Kamera- und Fotodrohnen im Journalismus voranzubringen und auf eine rechtliche Grundlage zu stellen, begründeten 10 amerikanische Medienunternehmen eine Partnerschaft.
Da die Regulierung des Luftverkehrs, insbesonders für kommerziell genutzte Drohnen, in den USA sehr restriktiv gehandhabt wird, sehen die Unternehmen hier Handlungsbedarf. Der amerikanische Luftfahrtsbehörde FAA sollen Vorschläge zum sicheren Betrieb von unbemannten Systemen gemacht werden. Am Virgina Polytechnic Institute sollen entsprechende Szenarien ausgearbeitet werden. Das College ist einer der Standorte an dem auch für die FAA Prüfungen von unbemannten Luftfahrzeugen vorgenommen werden. Im letzten Jahr hatten die Hersteller der kleinen Flugplattformen ebenfalls eine Koalition zur Förderung der kommerziellen Nutzung gegründet.

via : Poynter

Strippensalat zur Multikopterabwehr

Auf rapere.io wird ein Konzept zur Kopterabwehr gezeigt. Die Laserwaffe, die Kamikaze-Drohne und herkömmliche Methoden gibt es bereits. Nun kommt ein weitere Variante in die Diskussion.

Rapere (latein: rauben/ entreißen) ist noch ein Entwurf einer Drohne, die unerwünschte Drohnen durch Störung der Rotoren zum Absturz bringt. Zunächst soll das System kamerabasiert Eindringlinge entdecken und auch von Tieren unterscheiden können. Soll der Eindringling ausgeschaltet werden, startet die Drohne und fliegt über die Zieldrohne. Dort wird ein Seil ausgeklinkt, welches sich in den Rotoren der Zieldrohne verfängt und diese abstürzen lässt. Anschliessend landet Rapere auf der Basisstation, wird aufgeladen, neu munitioniert und wartet auf das nächste Opfer. Die Nutzung des Systems dürfte rechtlich bedenklich sein zudem kann von einer abstürzenden Drohne auch eine Gefahr ausgehen.
Der Webseite ist zu entnehmen, dass sich hinter dem Projekt kommerzielle Drohnen-Entwickler und Computerexperten verbergen. Weitere Angaben werden nicht gemacht, das Twitterprofil ist in Kalifornien verortet.

Rapere holt Drohnen vom Himmel: Quelle: Rapere.io
Rapere holt Drohnen vom Himmel: Quelle: Rapere.io

 

Fliegende Toilette

Der Michiana Rocketry, ein Raketenklub in Michiga, ließ im Dezember 2014 ein Toilettenhäuschen in die Luft gehen. Nicht per Explosion, sondern ausgerüstet mit insgesamt 7 Raketenmotoren. Diese brachten den Thron (200 kg) auf etwa 370 m Höhe. Bis zur Landung an Fallschirmen legte das ‚Luftfahrzeug‘ mehr als 600 m zurück. Bei der Rückkehr zur Erde verfehlte das stille Örtchen knapp einen PickUp.

Der komplette Bericht zu den Starts. Für den 18. Januar 2015 sind weitere Starts von Raketen angekündigt.

Das Michiana Rocketry Launch Field liegt etwas südöstlich von Three Oaks Hill in Michigan. Die Fläche wird normalerweise für den Anbau von Soja oder Mais genutzt. Die Raketen starten nur, wenn die Felder abgeerntet sind.

via: Laughing Squid

Koh Yao Noi von Philip Bloom

Eines der bekanntesten Multikoptervideos 2014 drehte Philip Bloom. Auf der Insel Koh Yao Noi (lange kleine Insel) im Süden Thailands, verbrachte der professionelle Filmer einige Tage.
Die Insel ist touristisch nicht so erschlossen wie andere Landesteile. Auf dem 50 km²-Eiland leben ca. 4000 Menschen. Für den Film wurden 2 DJI Phantom verwendet. Die Kameras sind GoPro Hero3+ sowohl an H3-2D als auch an H3-3D-Gimbal montiert. Die Musik ist von Gatlin Elms

Koh Yao Noi bei Openstreetmap.

Coffee to fly – der Coffee Kopter

Lädt sich ein Mitarbeiter des ‚A Lab‚ in Amsterdam die passende App auf sein Smartphone kann er einen Kaffee bestellen und erhalten, ohne sich weit von seinem Arbeitsplatz zu entfernen. Die Bestellung wird im Hausrestaurant entgegengenommen und bearbeitet. Mit Hilfe eines schwarzen Quadrokopters erfolgt die Lieferung im Haus, auch über mehrere Etagen. Der ‚Coffee Copter‚ liefert normalen Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Machiato aus. Um den Kaffee nicht zu verschütten, wird der Kaffeebecher unterhalb des Kopters von einer Art Gimbal festgehalten, während der Weg zum Kunden zurückgelegt wird. Zur Schadensminimierung hat der modifizierte DJI Phantom, einen Propellerschutz.

Das ‚A Lab‘ hat seinen Sitz im ‚Groot Lab‘ einem ehemaligen  Laborgebäude.