Archiv der Kategorie: Georeferenziert

DJI dokumentiert Burning Man 2014

Hersteller DJI dokumentiert auf seiner Seite die Filmaufnahmen zum „Burning Man 2014“. Zum Einsatz kamen eine DJI Phantom 2 mit Zenmuse H3-3D Gimbal und dazu passend die DJI LightBridge. Verschiedene andere Aufnahmen vor und während des Festivals wurde schon veröffentlicht.

Der Aufnahmeort bei Openstreetmap

Mehr Impressionen im Zeitraffer.

DJI Inspire 1 vorgestellt

Wie angekündigt stellte DJI heute (01:30 Uhr MEZ) sein neues Modell Inspire 1 / T600 vor. Wie bereits vorher bekannt wurde, verfügt der Quadrokopter über eine Konstruktion die Landegestell und Ausleger vereint. Der Inspire 1 wiegt fast 3 Kilogramm und ist 438x451x301 mm groß und damit deutlich größer als der aktuelle Phantom 2. Bei einem Preis von ca. 3.300 Euro (mit Dual-Betrieb) spielt er aber auch in einer anderen Liga als der bei Hobbypiloten beliebte kleine Bruder.

Im ATTI-Mode erreicht er eine Geschwindigkeit von fast 80 km/h, als Maximalhöhe werden 4.500 m angegeben. Ein 6S-Akku reicht für ca. 18 Minuten Flug. Es gibt zwei verschiedene Akkus mit 4.500 (570 Gramm) oder 5.700 mAh (670 Gramm).
An der Unterseite befinden sich eine Hilfskamera und Ultraschallsensoren für das Halten der Position – ohne GPS – in Innenräumen. In den technischen Daten ist keine Kollisionserkennung erwähnt.

Die neue Kamera X3 löst mit 4K (12MP) max. 40 Bilder/s auf. Alternativ kann auch in Full-HD mit bis zu 60 fps gefilmt werden. Die X3 verwendet einen Sensor von Sony, der Blickwinkel beträgt 94°, also etwa 20 mm KB. In einem der verfügbaren Bilder war eine ISO-Einstellung von 1800 zu sehen, somit sollten verwacklungsfreie Bilder – auch bei wenig Licht – machbar sein.

Die Kamera kann mittels Zenumse X3-Gimbal innerhalb von 2 Sekunden um 320° gedreht werden und lässt sich um insgesamt 125° tilten.

Die neue Fernbedienung hat eine Reichweite von 2 km, eine integrierte Lightbridge Funktion mit HDMI-Ausgang und unterstützt den 2-Operator-Betrieb.

Nimmt man alle Funktionen zusammen, ist der Kopter samt DJI LightBridge wohl sein Geld wert. Gut betuchte Hobbyisten und semiprofessionelle Videografen dürften Hauptabnehmer des Inspire sein.

Die Vorstellung des Inspire 1 im Video (ab. 26:00 min).

Der Vorstellungsort bei Openstreetmap.

Mohnblumenfeld am Londoner Tower

Am 11. November wurde das Mohnblumenfeld ‚Blood Swept Lands and Seas of Red‘ um den Londoner Tower fertiggestellt. Seit dem 5.August, 100 Jahre nach Ausbruch des ersten Weltkriegs wurden 888.246 Mohnblumen aus Keramik in das Umfeld des Towers gepflanzt um an jeden gefallenen Soldaten, der auf der Seite der Krone gekämpft hat, zu erinnern. Nun wurde das Kunstwerk zum Abschluss mit einer Kameradrohne gefilmt. Im Anschluss an die Aktion werden die Blumen zugunsten von wohltätigen Organisationen verkauft.

Der Tower bei Openstreetmap.

Hochhaussprengung von Multikopter gefilmt

Das ehemalige Executive Park Hotel in Atlanta wurde Anfang November gesprengt. Neben vielen Schaulustigen filmte auch eine Kameradrohne des neuen Besitzers CHOA den Abriss (6:20 min). Das Gebäude das auch als NERSHA-Building bekannt war wurde auch als Bildungseinrichtung einer Telefongesellschaft verwendet und stand in den letzten Jahren leer. Das Gelände wurde von Children’s Healthcare of Atlanta (CHOA) erworben.

Auf der Facebookseite der Abrissfirma heißt es, das die Sprengung durch einen vierjährigen Superhelden ausgelöst wurde.

Hier im Norden von Atlanta stand das Nersha-Building

Drohne im Pazifik

Ein Fernsehbericht von Fox5 – San Diego zeigt einen Taucher der Ende Oktober statt der erhofften Fische einen DJI Phantom 1 mit nach Hause brachte.
Der Mann fand die Drohne am Boden der Solana Beach, nördlich von San Diego (Kalifornien). Der geborgene Copter hatte eine montierte GoPro Hero 3-Kamera, die in ihrem wasserfesten Gehäuse gut geschützt war. Eine Return2Home-Funktion hätte dem Piloten in dieser Situation deutlich mehr gebracht als einem anderen Piloten, dessen Drohne bei der eigenständigen Rückkehr in einem Hindernis hängen blieb. Die Auswertung des Filmaterials brachte nur vage Hinweise auf den Besitzer. Anhand der Zeitstempel konnte der Absturz auf den 2. November 2013 datiert werden. Die inzwischen mit Sand gefüllte Drohne lag also fast ein Jahr auf dem Grund des Pazifiks. Die Kamera zeichnete nach dem Absturz weiter auf, auch unter Wasser war kurz noch das typische Piepsignal der Flugsteuerung zu hören. Später waren noch einige Fische im Bild. Aus den weiteren Aufnahmen – u.a. eines Grundstücks – erhofft sich der Finder Rückschlüsse auf den Eigentümers.


Solana Beach bei Openstreetmap