rechtliches

Drohne über Tianjin

Mehrere Explosionen erschütterten am 12. August den Hafenbereich (Binhai) im chinesischen Tinjian. Ausgelöst wurden diese anscheinend durch einen Brand in einem Lagerhaus der Rui Hai International Logistics Co. Ltd. Löscharbeiten führten aufgrund fehlender Informationen und unsachgemäßer Löschmittel dann zu weiteren Explosionen.
Infolge der Katastrophe kamen mehr als einhundert Menschen, darunter viele Feuerwehrleute, ums Leben. Mehrere Hunderte Menschen wurden mit Verbrennungen in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Explosionen waren so stark, das mehrere asiatische Wettersatelliten diese aus dem Weltall registrierten.
Eine Drohne über Tijian zeigt den Hafenbereich mehrere Tage nach dem Unglück.
In Deutschland sind Drohnenflüge über Katastrophengebieten mindestens erlaubnispflichtig, für den Hobbypiloten verboten.


Das Unglück ereignete sich im Hafen von Tinjian:

Rundreise durch Thailand

Urlaubsbilder von weltreisenden Fotografen, von denen einer eine 3 Monate Rundreise durch Thailand machte. Das Videomaterial von DJI Phantom und GoPro Hero4 wurde in einem Film verarbeitet. Anfang des Jahres wurden private Drohnenflüge zwar verboten, die Umsetzung des Gesetzes ist aber – zum Glück für die Piloten – scheinbar nicht erfolgt.

Mit im Film Bilder von Ko Samui, einer Insel im Golf von Thailand.

Defikopter vom ASB

Drohnen mit Defibrillator wurden hier schon vorgestellt. Aufsehen erregte ein Konzept der TU Delft, weniger bekannt wurde ein Konzept des polnischen Zentrums für Sicherheit im Straßenverkehr.

Nun fordert der Arbeiter Samariter Bund (ASB) in Deutschland die Nutzung dieser Technik um im Ernstfall eine schnelle Versorgung zu gewährleisten. Zusammen mit definetz.de macht sich der ASB stark, um Herzstillstands-Patienten schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Die Technik erfüllt die nötigen Voraussetzungen für einen Einsatz, wie ein Versuch in Schweden zeigte.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen lassen eine Verwendung jedoch noch nicht zu.
Medizinische Hilfe per Drohne ist auch Thema der UAV Challenge 2016, die im September 2016 in Australien stattfindet. Bewerbungsschluss ist der 2. September 2015.

Schusswaffe am Kopter

Selten hat ein Drohnenvideo so schnell so viel Aufmerksamkeit erlangt wie das Video eines 18-jährigen Amerikaners. Die nur 14 Sekunden lange Sequenz auf Youtube zeigt einen Quadrokopter mit montierter Pistole. In dem kurzen Streifen feuert die halbautomatische Pistole 4 Schüsse ab ohne die Stabilität des Kopters ernsthaft zu gefährden. Durch die Flugsteuerung (vermutlich GPS-basiert) wird nach den Schüssen die Ursprungsposition wieder eingenommen. Eine Zieleinrichtung ist nicht zu erkennen, aber das Nachrüsten einer GoPro sollte kein ernsthaftes Problem sein.
Der Kopter hat ein etwas unübliches Format und ist 66 cm lang.

Das Medienecho ist gewaltig. Bewaffnete Hobbydrohnen sind eine (nicht die erste) Horrorvision auf die man gerne verzichten würde. Auch im waffenfreundlichen Amerika sind zivile Fluggeräte mit Waffen nicht erlaubt.
Bei dem Autor des Videos dürfte es sich um den gleichen Drohnenpiloten handeln der im letzten Jahr zu Unrecht beschuldigt wurde heimlich Menschen beim Baden abgelichtet zu haben.

Drohnenklatsche

Lucky7Drones ist ein amerikanischer Onlineshop. Deren Flug eines Phantom III Kopter für ein Schulungsvideo endete bereits nach 12 Sekunden durch den Schlag eines betrunkenen Nachbarn.
Der Kopter war zwar nur einen Meter über dem Boden, die Drohnenklatsche auf das Pflaster beschädigte aber 3 Propeller und die 4k-Kamera.
Die abstürzende Drohne verletzte auch den Angreifer der sich inzwischen einer Schadensersatzforderung gegenüber sieht.