3D-Lichtkunst mit Drohnen

Spaxels (Kunstwort aus Space und Pixel) vom ARS Electronica Futurelab sind kleine Drohnen die mit LEDs ausgerüstet sind. Im Schwarm werden aus einzelnen Lichtpunkten vergängliche Kunstwerke in 3 Dimensionen.

Seit 2012 begeistern die Spaxels zu verschiedenen Anlässen. Noch recht neu sind nun die Smart Atoms genannten Drohnen, die wie ein Baustein mit anderen Smart Atoms zu Objekten kombiniert werden können. Bewegungen an einem Atom bewegen damit z.B. das gesamte Objekt.

Fotokite – die Drohne an der Leine

Hunde – per Drohne – an der Leine auszuführen, war irgendwann mal ein Aprilscherz. Eine Drohne auf diese Art auszuführen klingt zunächst eigenartig, macht, mit Blick auf die Regulierungsprobleme, aber Sinn.

Mit dem Fotokite hat der gebürtige Russe Sergei Lupashin (Doktor an der ETH Zürich) ein passable Lösung gefunden, die auch als Ersatz für selbstfolgende Drohnen einsetzbar ist. Die Drohne funktioniert im Prinzip wie ein Drachen, nur das der Auftrieb hier nicht durch den Wind sondern durch Propeller selbst erzeugt wird. Dadurch lässt sich der Flieger  besser steuern als das Kinderspielzeug. Wenn man einfach nur ein Luftbild braucht und nicht über viel Erfahrung verfügt (FlyAway) ist ein Fotokite auf jeden Fall eine Alternative, so er denn den Weg in die Produktion findet. Auf der Seite von Fotokite ist ein Newsletter abonnierbar.

Skytag – Lass die Drohne suchen

Eine weitere Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo widmet sich dem Finden verlorener Sachen. Anders als bei Screamy oder Bluesavvy kann man hier nicht die Drohne suchen, sondern schickt sie los um z.B. das Fahrrad wiederzufinden.

Wie auch bei den anderen Projekten gibt es ein Modul/ Tag dass an potentiellen Verlustobjekten befestigt wird. Geht es verloren, wird es per Bluetooth geortet oder animiert ein Signal von sich zu geben. Zusammen mit einer Smartphone-App und etwas Sensorik im Tag können auch Temperaturen und Beschleunigungen gemessen werden. So meldet sich das Bier im Kühlschrank wenn die favorisierte Temperatur erreicht ist.

Für $19 USD bekommt man ein einzelnes Tag, benötigt man mehr wird es entsprechend preiswerter.

Drohne startet von Drohne

Einen etwas größeren Quadrokopter hat Flite Test mit einer Startbahn ausgerüstet. Dadurch kann der Flieger als Drohnenträger agieren. Hier startet vom Rücken des Carriers ein kleines Flugzeug.
Eine ähnliche Variante, vom gleichem Team – allerdings gleich mit 4 Multikoptern – gab es im September zu sehen.

 

 

Drohne am Mobilfunkmast

Wie Untersuchungen an Mobilfunkmasten durch Drohnen erleichtert werden können ist mehrfach Gegenstand von Untersuchungen gewesen. Wie sich Meßgerätehersteller Fluke einen Drohneneinsatz vorstellt zeigt networkcomputing.com. Ein modifizierter DJI Phantom 2 -Quadrokopter in schickem Blau untersucht mit einem Spectrum Analyzer die Aussendungen des Funkmastes. Ob der Kopter, ob der starken HF-Felder, Probleme mit der Elektronik bekommt ist nicht zu erkennen. Ob es überhaupt Sinn macht, so dicht an der Antenne Aussagen zu den Aussendungen zu machen ist dahingestellt.