Ein praktisches Konzept verfolgt Backcountry Drones. Deren Entwicklung einer Drohne denkt den normalen Koaxcopter weiter. Ähnlich der Form einer Thermoskanne bietet sich der kompakte Kopter zum Mitnehmen für Outdoor-Aktivitäten an. Durch die automatisch einklappenden Rotorblätter und die kompakte Bauform kann auf ein sperriges Landegestell verzichtet werden, der Start erfolgt aus der Hand. Demnächst soll das Projekt auf Kickstarter zur weiteren Finanzierung eingestellt werden.
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Plexidrone
Die Finanzierung der Plexidrone auf Indiegogo endet in wenigen Tagen. Die Kampagne war ein voller Erfolg, statt der gewünschten $ 100.000 USD kam das 5-fache zusammen. Während der Aktion war die Plexidrone für $ 479 USD vorbestellbar.
Der neue Quadrokopter vereinigt viele neue sinnvolle Techniken. Hersteller Dream Qii hat einiges daran gelegt, die Drohne transportierbar zu machen. So lassen sich die Ausleger – ohne zu löten und schrauben – abbauen und im mitgelieferten Rucksack verstauen. Ein einklappbares Landegestell ermöglicht nicht nur den leichten Transport sondern natürlich 360°-Panoramen mit entsprechendem Gimbal. Nutzlasten dürfen bis zu 1000 Gramm schwer sein. Lautsprecher, Ultraschallsensor als Kollisionsschutz, GPS samt Autofollow-Funktion, Schwarmfähigkeit und Steuerung per Smartphone-App runden das Bild ab. Für Aufnahmen steht die $ 560 USD teure BublCam zur Verfügung.
Einige technische Daten:
Flugzeit (Schwebeflug) bis 35 Min.
Kollisionsschutz bis 10 Meter
Akku: 3S mit 5000 oder 6250 mAh
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
max. Flughöhe 1000 Meter.
Als Lieferdatum wird März 2015 angegeben.
Webseite von Dream Qii: http://plexidrone.com/
3D-Lichtkunst mit Drohnen
Spaxels (Kunstwort aus Space und Pixel) vom ARS Electronica Futurelab sind kleine Drohnen die mit LEDs ausgerüstet sind. Im Schwarm werden aus einzelnen Lichtpunkten vergängliche Kunstwerke in 3 Dimensionen.
Seit 2012 begeistern die Spaxels zu verschiedenen Anlässen. Noch recht neu sind nun die Smart Atoms genannten Drohnen, die wie ein Baustein mit anderen Smart Atoms zu Objekten kombiniert werden können. Bewegungen an einem Atom bewegen damit z.B. das gesamte Objekt.
Fotokite – die Drohne an der Leine
Hunde – per Drohne – an der Leine auszuführen, war irgendwann mal ein Aprilscherz. Eine Drohne auf diese Art auszuführen klingt zunächst eigenartig, macht, mit Blick auf die Regulierungsprobleme, aber Sinn.
Mit dem Fotokite hat der gebürtige Russe Sergei Lupashin (Doktor an der ETH Zürich) ein passable Lösung gefunden, die auch als Ersatz für selbstfolgende Drohnen einsetzbar ist. Die Drohne funktioniert im Prinzip wie ein Drachen, nur das der Auftrieb hier nicht durch den Wind sondern durch Propeller selbst erzeugt wird. Dadurch lässt sich der Flieger besser steuern als das Kinderspielzeug. Wenn man einfach nur ein Luftbild braucht und nicht über viel Erfahrung verfügt (FlyAway) ist ein Fotokite auf jeden Fall eine Alternative, so er denn den Weg in die Produktion findet. Auf der Seite von Fotokite ist ein Newsletter abonnierbar.
Skytag – Lass die Drohne suchen
Eine weitere Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo widmet sich dem Finden verlorener Sachen. Anders als bei Screamy oder Bluesavvy kann man hier nicht die Drohne suchen, sondern schickt sie los um z.B. das Fahrrad wiederzufinden.
Wie auch bei den anderen Projekten gibt es ein Modul/ Tag dass an potentiellen Verlustobjekten befestigt wird. Geht es verloren, wird es per Bluetooth geortet oder animiert ein Signal von sich zu geben. Zusammen mit einer Smartphone-App und etwas Sensorik im Tag können auch Temperaturen und Beschleunigungen gemessen werden. So meldet sich das Bier im Kühlschrank wenn die favorisierte Temperatur erreicht ist.
Für $19 USD bekommt man ein einzelnes Tag, benötigt man mehr wird es entsprechend preiswerter.